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Craps

Craps ist ein Würfelspiel, das sich insbesondere in den USA größter Beliebtheit erfreut. Es kann sowohl im privaten Rahmen, als auch im Casino gespielt werden. Craps war das erste Würfelspiel, das überhaupt den Einzug in die Spielbanken geschafft hat. Mitunter wird das Glücksspiel auch als Craps Shooting oder Seven Eleven bezeichnet.

Craps-Game

Foto © YesGnome Gaming Solutions

Wer schon einmal einen Blick auf einen Craps-Tisch geworfen hat, der wird vielleicht die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen haben. In der Tat sieht das Gewusel aus unterschiedlichen Feldern, Zahlen und Zeichen ziemlich kompliziert aus. Die Komplexität kommt aber vor allem durch die unterschiedlichen Wettmöglichkeiten zustande, die aber optional sind. Wie beim Roulette auch gibt es dafür einzelne Felder auf dem mit grünem Filz überzogenen Tisch.

Kern des Spiels ist es, dass alle Mitspieler Wetten auf das Ergebnis von zwei geworfenen Würfeln setzen. Auch das ist eine Analogie zum Roulette, wo statt der Würfel eine Kugel eingesetzt wird. Während die Kugel vom Croupier nicht aus den Händen gegeben wird, würfeln die Spieler bei Craps selbst und haben damit das Glück quasi in den eigenen Händen.

Im Casino gilt der Craps-Tisch als der lauteste. Denn hier geht es mitunter hoch her. Die Chips und Würfel fliegen durch die Gegend, die Wetten werden laut ausgerufen und die Gemüter erhitzen sich. Nichts mit Pokerface und knisternder Spannung. Kein Wunder, dass hier gleich vier Angestellte notwendig sind. Als Königin der Würfelspiele ist Craps eins der unterhaltsamsten Glücksspiele überhaupt. Entweder man liebt es oder man hasst es.

Wer sich zunächst auf die Grundregeln konzentriert, der wird auch dieses zunächst kompliziert erscheinende Glücksspiel schnell beherrschen. Viele Online-Casinos bieten Demospiele an, in denen es nur um Spielgeld geht. Diese bieten sich an um ein wenig Erfahrung zu sammeln, ein Gefühl für Craps zu bekommen, sich nach und nach weiter in die Wettvielfalt einzuarbeiten und eine Spielstrategie zu entwickeln.

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Woher stammt Craps?

FragezeichenWoher das Glücksspiel Craps genau stammt, ist heute nicht eindeutig belegbar. Bekannt hingegen ist, dass die moderne Variante seinen Ursprung in New Orleans hat. Dorthin ist es während der Kolonisierung über den Atlantik gelangt. Zunächst wurde es im französischsprachigen Teil Kanadas gespielt und hat sich dann über den gesamten Kontinent ausgebreitet. Craps ist eine Vereinfachung des mittelalterlichen Würfelspiels Hazard. Dies wiederrum war eins der ersten Casinospiele überhaupt.

Im Englischen sind “crabs” sowohl Krabben als auch Kröten. Der Begriff stammt aber eigentlich aus dem Kreolischen und bezieht sich auf “Crabe”, womit die verlustbringende Kombination einer Einser-Dublette bezeichnet wird. Im kreolischen Akzent gesprochen hört sich das wie Craps an. Als Crapauds wurden die Craps-Spieler bezeichnet, die früher auf den Straßen von New Orleans beheimatet waren.

Grundregeln: So funktioniert Craps

Craps gegeneinander spielen

Alle Spielteilnehmer versammeln sich um einen Tisch. Der Spieler, der würfelt, wird Shooter (dt. Schütze) genannt. Er setzt zunächst einen bestimmten Betrag in Form von Chips, das sogenannte Banco. Dieses platziert er auf der Pass Line. Die anderen Mitspieler werden Faders genannt. Sie setzen nun darauf ob der Shooter gewinnt (Pass Line) oder verliert (Don’t Pass Line). Die Pass Linie und Don’t Pass Linie sind die Basiswetten, die am häufigsten gewählt werden. Haben alle ihre Einsätze getätigt, nimmt der Shooter zwei Würfel in die Hand und würfelt damit.

Im ersten Wurf, dem sogenannten “Come Out Roll” (dt. “Herauskommwurf”), gelten folgende Regeln:

  • Eine Augensumme von 7 oder 11 wird als Natural bezeichnet und der Shooter gewinnt sofort 1 : 1. Es gewinnt ferner die Pass Line Wette, alle die auf Don’t Pass gewettet haben verlieren. Die Runde ist damit beendet.
  • Eine Augensumme von 2, 3 oder 12 wird als Crap bezeichnet und der Shooter verliert sofort. Es gewinnt die Don’t Pass Line, wer auf die Pass Line gesetzt hat verliert. Die Runde ist damit ebenfalls beendet.
  • Eine Augensumme von 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 wird zum sogenannten Point, der Shooter würfelt ein weiteres Mal.

 

Ab dem zweiten Wurf (Point) gelten nun folgende Regeln:

  • Wird dieselbe Augensumme wie zuvor, also der Point, gewürfelt, gewinnen der Shooter und die Pass Line 1 : 1 (Don’t Pass verliert).
  • Bei einer Augensumme von 7 verlieren der Shooter und die Pass Line (Don’t Pass gewinnt).
  • Bei irgendeiner anderen Augensumme würfelt der Shooter so lange weiter, bis eins der beiden anderen spielentscheidenden Ereignisse eintritt.

 

Im Gewinnfall kann der Shooter frei entscheiden, ob er weiterspielt oder nicht. Spielt er weiter, darf er keinen Gewinn von der Bank entnehmen. Wenn nicht, gibt er seine Würfel an den rechten Tischnachbarn weiter. Auch wenn der Shooter im ersten Wurf ein Crap würfelt und somit sofort verliert, kann er entscheiden, ob er direkt weiter würfelt oder die Würfel weitergibt. Will er weiterspielen, muss er ein neues Banco setzen. Verliert er durch den Wurf einer 7, so muss er die Würfel zwingend weitergeben.

Craps im Casino

Im Casino sind die Grundregeln identisch, nur dass hier nicht gegen die anderen Mitspieler am Tisch agiert, sondern direkt gegen die Bank gespielt wird. Das Wettangebot kann sich von Spielbank zu Spielbank unterscheiden. Auch die Auszahlungsquoten sind nicht zwingend einheitlich geregelt.

Ein Craps-Tisch im Casino wird von gleich vier Angestellten betreut, die alle ihre festen Aufgaben haben:

  • Der Boxman hat die Kontrolle über die Bank, er beaufsichtigt die Chips.
  • Die beiden Dealer sind dafür zuständig die Wetteinsätze einzusammeln und auszubezahlen. Sie platzieren auch die von den Spielern ausgerufenen Wetten auf den entsprechenden Feldern.
  • Der Stickman steht direkt gegenüber dem Boxman. Mit seinem langen Stock (engl. stick) sammelt er nach jedem Wurf die Würfel ein und gibt sie erst dann dem nächsten Spieler, wenn alle Einsätze ausbezahlt wurden. Außerdem ist er für die Ansage der Ergebnisse zuständig. Er sorgt zudem dafür, dass unentschlossene Spieler sich endlich entscheiden.

 

best-craps-bets

Foto © GamblingSites

So würfelt man richtig

Zu Beginn eines jeden Spiels legt der Stickman dem ersten Shooter fünf Craps-Würfel vor, aus denen er sich zwei aussuchen darf. Die anderen drei dienen als Reserve. Fällt beispielsweise ein Würfel zu Boden, so wird einer der Ersatzwürfel genommen, damit niemand beim Aufheben die Gelegenheit hat den Würfel zu zinken oder zu tauschen. Viele Craps-Spieler glauben jedoch, dass es Unglück bringt einen Wurf mit verschiedenen Würfeln zu machen. Sie verlangen vom Stickman deshalb häufig “Same Dice!”, also dieselben Würfel. Wenn er sie aufhebt, ist auch das in Ordnung.

Im Gegensatz zu europäischen Würfeln zeichnen sich die amerikanischen Craps-Würfel dadurch aus, dass sie haben und nicht abgerundet sind. Die Würfel sind einfarbig aber transparent. Die Augen sind relativ groß und weiß, so dass sie jeder schnell erkennt. Für den Privateinsatz tuen es natürlich auch ganz normale Spielwürfel.

Der Shooter muss die beiden Würfel gleichzeitig an die gegenüberliegende Bande des Tisches werfen, so dass sie von dort wieder abprallen. Man spricht statt Wurf auch vom Rollen. Ein Würfelbecher kommt nicht zum Einsatz. Die Würfel werden immer nach rechts weitergegeben.

Wettmöglichkeiten

Pass Bets

Die bereits kurz angesprochene Pass Bet ist die sicherlich bekannteste und wichtigste Wette beim Craps. Wer seinen Einsatz auf die um die anderen Felder verlaufende Pass Line platziert, der setzt auf die Come Out Roll und gewinnt, wenn der Shooter ein Natural (7 oder 11) würfelt. Wenn der Shooter ein Crap (2, 3 oder 12) würfelt ist der Einsatz verloren. Bei den Augensummen 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 wird die Runde fortgesetzt. Wird im Point nun der gleiche Wert gewürfelt, bevor eine 7 kommt, so gewinnt die Pass Wette. Bei einer 7 vor dem Point verliert die Line.Auszahlungsquote (i. d. R.): 1 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 49,29 %
Bankvorteil: 1,41 %

Don’t Pass Bets

Die Don’t Pass Bet ist das genaue Gegenteil der Pass Wette. Hier wird also darauf gesetzt, dass der Shooter verliert. Die Don’t Pass Line gewinnt, wenn der Shooter eine 2 oder 3 wirft. Bei der 12 (in manchen Casinos auch bei Crap 2) gibt es ein Stand Off, also ein Unentschieden. Das bedeutet, dass die Wette weder gewonnen noch verloren ist. Wirft der Shooter hingegen eine 7 oder 11, dann hat die Don’t Pass Line verloren. Jede andere Augensumme generiert wieder einen Point. Kommt diese Point Number vor der 7, dann verliert die Don’t Pass Wette. Ansonsten gewinnt sie.Auszahlungsquote (i. d. R.): 1 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 49,30 %
Bankvorteil: 1,40 %

Come Bets

Die Come Bet funktioniert im Prinzip wie die Pass Wette, nur das sie platziert wird, während die Spielrunde bereits läuft. Die Pass Wette kann nur vor einem Come Out Roll gesetzt werden. Wenn der Spieler auf Come setzt, dann gewinnt er, wenn im nächsten Wurf eine 7 oder eine 11 fällt oder aber wenn ein Come Point (4, 5, 6, 8, 9 oder 10) vor der spielbeendenden 7 getroffen wird.Auszahlungsquote (i. d. R.): 1 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 49,30 %
Bankvorteil: 1,40 %

Don’t Come Bets

So wie die Don’t Pass Wette das Gegenteil zur Pass Wette ist, ist die Don’t Come Wette das Gegenstück zur Come Wette. Sie wird also ebenfalls während einer laufenden Spielrunde platziert, jedoch erst dann gewonnen, wenn der Shooter eine 2 oder 3 trifft oder aber wenn die spielbeendende 7 vor dem Come Point getroffen wird. Bei der 12 gilt wieder das Unentschieden. Man gewinnt also, wenn der Shooter verliert.Auszahlungsquote (i. d. R.): 1 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 49,30 %
Bankvorteil: 1,40 %

Odds Bets

Odds Bets sind Zusatzwetten oder besser gesagt Wahrscheinlichkeitswetten, die von allen Mitspielern nach dem Come Out Roll platziert werden dürfen. Dafür muss man zuvor eine Pass Line Wette abgeschlossen haben. Für die Odds Bet werden Chips direkt hinter der Pass Wette platziert. Bei den Odds Bets wird darauf gewettet, dass der Point vor der 7 geworfen wird.

Das gute an den Odds Bets: Sie werde vom Casino zu fairen Quoten, also ohne Bankvorteil angeboten. Die Auszahlung erfolgt je nach Wahrscheinlichkeit. Bei Point 4 gibt es beispielsweise nur drei Möglichkeiten, wie die Würfel fallen können, um diese Augensumme zu ergeben. Bei Point 8 hingegen gibt es schon fünf Kombinationsmöglichkeiten. Die Gewinnchancen auf eine 8 sind demnach höher als auf eine 4. Die Quote ist für eine 8 entsprechend schlechter als für eine 4.

In den amerikanischen Casinos werden in der Regel Double Odds angeboten. Das heißt, es darf maximal das Doppelte des ursprünglichen Einsatzes an Odds Bets gesetzt werden. Die Auszahlungsquoten im Einzelnen:

– Augensumme 4: Quote 2 : 1, Wahrscheinlichkeit 1/3
– Augensumme 5: Quote 3 : 2, Wahrscheinlichkeit 2/5
– Augensumme 6: Quote 6 : 5, Wahrscheinlichkeit 5/11
– Augensumme 8: Quote 6 : 5, Wahrscheinlichkeit 5/11
– Augensumme 9: Quote 3 : 2, Wahrscheinlichkeit 2/5
– Augensumme 10: Quote 2 : 1, Wahrscheinlichkeit 1/3

Merke: Schlaue Craps-Spieler erhöhen nicht die Pass Wette, sondern gehen eine Odds Bet ein.

Proposition Bets

Bei den Proposition Bets wird darauf gewettet, dass im nächsten Wurf eine bestimmte Augensumme fällt:

– Crap 2: Wette auf die Augensumme 2
Auszahlungsquote (i. d. R.): 30 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/36
Bankvorteil: 13,9 %

– Crap 3: Wette auf die Augensumme 3
Auszahlungsquote (i. d. R.): 15 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/18
Bankvorteil: 11,1 %

– Seven: Wette auf die Augensumme 7
Auszahlungsquote (i. d. R.): 4 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/6
Bankvorteil: 16,7 %

– Eleven: Wette auf die Augensumme 11
Auszahlungsquote (i. d. R.): 15 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/18
Bankvorteil: 11,1 %

– Crap 12: Wette auf die Augensumme 12
Auszahlungsquote (i. d. R.): 30 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/36
Bankvorteil: 13,9 %

– Any Crap: Wette auf die 2, 3 oder 12
Auszahlungsquote (i. d. R.): 7 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/9
Bankvorteil: 11,1 %

– Field: Wette auf die Augensumme 2, 3, 4, 9, 10, 11 oder 12
Auszahlungsquote (i. d. R.): 1 : 1 bei 3, 4, 9, 10 oder 11; 2 : 1 bei 2 oder 12
Bankvorteil: 5,6%

Place Bets

Place Bets sind Schnellwetten, die jederzeit nach dem Come Out Roll platziert werden können, bevor eine 7 gewürfelt wurde. Hierbei wird auf eine bestimmte Augensumme gewettet:

– 4: Wette darauf, dass die Augensumme 4 vor der nächsten 7 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): 9 : 5
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/3
Bankvorteil: 6,67 %

– 5: Wette darauf, dass die Augensumme 5 vor der nächsten 7 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): 7 : 5
Gewinnwahrscheinlichkeit: 2/5
Bankvorteil: 4,00 %

– SIX: Wette darauf, dass die Augensumme 6 vor der nächsten 7 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): 7 : 6
Gewinnwahrscheinlichkeit: 5/11
Bankvorteil: 1,52 %

– 8: Wette darauf, dass die Augensumme 8 vor der nächsten 7 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): 7 : 6
Gewinnwahrscheinlichkeit: 5/11
Bankvorteil: 1,52 %

– NINE: Wette darauf, dass die Augensumme 9 vor der nächsten 7 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): 7 : 5
Gewinnwahrscheinlichkeit: 2/5
Bankvorteil: 4,00 %

– 10: Wette darauf, dass die Augensumme 10 vor der nächsten 7 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): 9 : 5
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/3
Bankvorteil: 6,67 %

Um eine Place Bet abzuschließen, wirft man dem Dealer die Chips zu und sagt ihm die gewünschte Nummer an. Er übernimmt dann die Platzierung. Die Place Bets können nach jedem Wurf verändert werden.

In den allermeisten Casinos gilt, dass die Place Bets von einem Come Out Roll des Shooters nicht entschieden werden. Auf dem Craps-Tisch wird das durch einen Button mit der Aufschrift “Off” angezeigt. Die Place Bets sind off, weil es sich um einen Come Out Roll handelt. Für die folgenden Point-Würfe wird der Button auf “On” umgedreht und vor die notwendige Point Zahl gelegt. Erst jetzt können Place Bets gewonnen oder verloren werden.

Buy Bets

Die Buy Bets entsprechen den Place Bets, nur dass man hier bessere (fairere) Auszahlungsquoten erhält. Die erkauft man sich allerdings auch mit einer Kommission in Höhe von fünf Prozent des Einsatzes. Möchte ein Spieler also 50 Euro als Buy Bet auf die 8 setzen, muss er zunächst eine Gebühr in Höhe von 2,50 Euro bezahlen. Wird die Wette gewonnen, gewinnt der Spieler 150 Euro. Wichtig zu bedenken: Man riskiert nicht nur den Einsatz in Höhe von 50 Euro, sondern auch die Gebühr, also insgesamt 52,50 Euro.

Merke: Da der Bankvorteil bei Buy Bets generell 4,76 Prozent beträgt, ist die Buy Bet der Place Bet bei den Augensummen 4 und 10 immer vorzuziehen.

Lay Bets

Lay Bets sind das Gegenteil von Buy Bets. Man wettet also darauf, dass eine 7 vor der gesetzten Augensumme fällt. Auch hier wird eine Kommission in Höhe von fünf Prozent fällig, mit der die Spielbank sich ihren Vorteil sichert.

– Lay 4: Wette darauf, dass die Augensumme 7 vor der nächsten 4 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): -5 % + 1 : 2
Gewinnwahrscheinlichkeit: 2/3
Bankvorteil: 2,4 %

– Lay 5: Wette darauf, dass die Augensumme 7 vor der nächsten 5 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): -5 % + 2 : 3
Gewinnwahrscheinlichkeit: 3/5
Bankvorteil: 3,2 %

– Lay 6: Wette darauf, dass die Augensumme 7 vor der nächsten 6 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): -5 % + 5 : 6
Gewinnwahrscheinlichkeit: 6/11
Bankvorteil: 4,0 %

– Lay 8: Wette darauf, dass die Augensumme 7 vor der nächsten 8 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): -5 % + 5 : 6
Gewinnwahrscheinlichkeit: 6/11
Bankvorteil: 4,0 %

– Lay 9: Wette darauf, dass die Augensumme 7 vor der nächsten 9 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): -5 % + 2 : 3
Gewinnwahrscheinlichkeit: 3/5
Bankvorteil: 3,2 %

– Lay 10: Wette darauf, dass die Augensumme 7 vor der nächsten 10 fällt
Auszahlungsquote (i. d. R.): -5 % + 1 : 2
Gewinnwahrscheinlichkeit: 2/3
Bankvorteil: 2,4 %

Manche Casinos verzichten auf die Gebühr in Höhe von fünf Prozent, verwenden aber dafür andere Auszahlungsquoten:

– Lay 4 und Lay 10: Auszahlung 5 : 11 (Bankvorteil 3,0 %)
– Lay 5 und Lay 9: Auszahlung 5 : 8 (Bankvorteil 2,5 %)
– Lay 6 und Lay 8: Auszahlung 4 : 5 (Bankvorteil 1,8 %)

Hard Way Bets

Augensummen können durch die zwei Würfel auf verschiedene Art und Weise zustande kommen. Bei den Hard Way Bets wird darauf gewettet, dass sie durch eine Doublette entstehen. Bei einer 8 wäre das zum Beispiel durch 4 + 4 der Fall. Kommt die 8 jedoch durch 2 + 6 zustande, so wird vom Soft Way gesprochen. In der Hard Way Wette muss die Doublette fallen, bevor die Summe als Soft Way oder eine 7 gewürfelt wird. Die Hard Way Bets werden in der Mitte des Tisches platziert, dort wo sich die mit gleichen Augenpaaren abgedruckten Würfel befinden.

– Hard 4: gewinnt bei 2 + 2, verliert bei 3 + 1 (oder 7)
Auszahlungsquote (i. d. R.): 7 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/9
Bankvorteil: 11,1 %

– Hard 6: gewinnt bei 3 + 3, verliert bei 5 + 1, 4 + 2 (oder 7)
Auszahlungsquote (i. d. R.): 9 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/11
Bankvorteil: 9,1 %

– Hard 8: gewinnt bei 4 + 4, verliert bei 6 + 2, 5 + 3 (oder 7)
Auszahlungsquote (i. d. R.): 9 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/11
Bankvorteil: 9,1 %

– Hard 10: gewinnt bei 5 + 5, verliert bei 6 + 4 (oder 7)
Auszahlungsquote (i. d. R.): 7 : 1
Gewinnwahrscheinlichkeit: 1/9
Bankvorteil: 11,1 %

 

Die beste Craps-Strategie

Die optimale Strategie beim Craps ist eigentlich ganz einfach: Man sollte nur die Wetten mit dem geringsten Hausvorteil spielen. Genau deshalb haben wir hier bei den unterschiedlichen Wettmöglichkeiten immer die Gewinnwahrscheinlichkeit und den Bankvorteil mit angegeben.

Craps-Spieler mit einem kühlen Kopf, denen es weniger ums Vergnügen als vielmehr um die Gewinnmaximierung geht, konzentrieren sich auf die Pass und Don’t Pass Bets sowie die Come und Don’t Come Bets. Hier ist der Hausvorteil mit 1,40 Prozent am geringsten.

Sollte es zu einem Point kommen, dann werden die Odds Bets interessant, weil die Bank hier keinerlei Vorteil hat. Den meisten Einsatz sollten kluge Spieler auf genau diese Zusatzwetten legen. Weil die Bank daran nichts verdient, werden die Odds Bets vom Casino meist auf das 3-, 4- oder 5-fache der Pass Wette limitiert.

All die anderen zahlreichen Wettmöglichkeiten haben zum Teil deutlich höhere Hausvorteile und sollten deshalb einfach ignoriert werden. Hier zu setzen kann Spaß machen, wenn man das nötige Kleingeld hat und kein Problem damit, es zu verlieren. Wer jedoch mit mehr aus dem Casino gehen will als er mitgebracht hat, der wendet diese einfache Strategie an: Nur auf Pass/Don’t Pass und Come/Don’t Come setzen und die Einsätze im Point mit einer Odds Bet maximieren.

Craps-Varianten

Im Gegensatz zu Kartenspielen waren die Würfelspiele weltweit lange Zeit verpönt, vor allem im Casino. Sie galten als nicht fein genug um in der eleganten Atmosphäre einer Spielbank zelebriert zu werden. Craps war schließlich das erste Würfelspiel, das es in die legendäre Spielbank von Monte Carlo geschafft hat. Damit war der Weg in die Casinos rund um den Erdball geebnet. Genau diese Tatsache hat aber auch dazu beigetragen, dass es heute – wenn auch nicht viele, so doch zumindest ein paar – unterschiedliche Varianten gibt.

European Seven Eleven

Während in Deutschland die Mehrheit der Menschen wohl noch nie von Craps gehört hat, so ist das Würfelspiel in den Vereinigten Staaten sehr bekannt und verbreitet. Wenn es in deutschen Casinos angeboten wird, dann meist in der europäischen Variante, die deutlich vereinfacht wurde, vielleicht auch um den Casino-Besuchern den Einstieg zu erleichtern.

Beim European Seven Eleven gibt es keine Wetten auf Come oder Don’t Come, keine Odds Bets, Proposition Bets, Buy Bets und Lay Bets. Das hat für die Spieler den Nachteil, dass ausgerechnet die für ihn günstigen Wetten gestrichen wurden. Neben den Odds Bets sind das auch die Place Bets auf 6 und 8, die nur Even Money und nicht mit einer Quote von 7 : 6 ausbezahlt werden.

Card Craps

Als die Würfelspiele so verpönt waren wie nie, wussten sich einige Craps-Fans zu helfen und haben die Würfel einfach durch Spielkarten ausgetauscht, die aufgedeckt werden. Für ein Spiel werden zwei oder drei Kartendecks also 48 oder 72 Karten verwendet. Zum Einsatz kommen die Asse, 2er, 3er, 4er, 5er und 6er. Die Regeln sind ansonsten weitgehend identisch mit dem Würfelspiel.

Als Ergänzung gibt es beim Card Craps die Wette auf Double Hard Way Bets. Hierbei wird darauf gewettet, dass eine bestimmte Augensumme vor der 7 durch zwei identische Karten zustande kommt. Identisch sind die Karten dann, wenn sie den gleichen Wert und die gleiche Farbe haben. Eine Double Hard 4 kann demnach durch vier Varianten zustande kommen: Herz 2 + Herz 2, Kreuz 2 + Kreuz 2, Karo 2 + Karo 2, Pik 2 + Pik 2. Die Wette ist verloren, wenn die Augensumme auf irgendeine andere Weise fällt oder wenn die 7 aufgedeckt wird.

Weitere Varianten:

  1. Crapless Craps/Bastard Craps: Einfachere Variante mit anderen Wettarten
  2. Die Rich Craps: Wird mit nur einem Würfel gespielt, bei einer 6 gewinnt der Spieler, bei einer 1 verliert er
  3. High Points Craps: 2en und 3en werden ignoriert (es wird erneut gewürfelt), bei 11 und 12 gewinnt der Spieler automatisch
  4. New York Craps: Variante mit höherem Haus Edge, Tisch ohne Come, Don’t Come und Place Bets, Spieler muss 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 setzen, Casino behält fünf Prozent der Gewinne
  5. Simplified Craps: Noch einfachere Variante bei der der Spieler bei 2, 3, 4, 10, 11 und 12 gewinnt und bei 5, 6, 7, 8 und 9 verliert.

Craps-Glossar: Die wichtigsten Fachbegriffe

  • Boxcars: zwei 6en
  • C und E Craps: Zahl 11
  • Center Field: 9, da sie in der Mitte der Zahlen im Field-Feld ist
  • Craps: 2, 3 oder 12
  • Jimmy Hicks: Zahl 6
  • Little Joe oder Little Joe from Kokomo: 4 (speziell geworfen als 3 + 1)
  • Natural Winner: 7 oder 11 im ersten Wurf
  • Puppy Paws: zwei 5en, wobei aber “Hard 10” oder “10 hard” gebräuchlicher ist
  • Skate and Donate: Zahl 8
  • Skinny Dugan: eine 7 die verliert
  • Snake Eyes (Schlangenaugen): zwei 1en
  • Yo oder Yo-leven: Zahl 11

Fazit: Craps ist einfacher als man denkt

Zugegeben: Auf den ersten Blick sieht Craps unglaublich kompliziert aus, vor allem weil es in Europa auch verhältnismäßig unbekannt ist. Wer sich aber näher mit den Spielregeln beschäftigt wird schnell feststelle, dass das traditionsreiche Würfelspiel kein Hexenwerk ist. Für Einsteiger reichen die Grundregeln mit wenigen Basiswetten vollkommen aus.

Selbst Strategen lassen die unzähligen Wettmöglichkeiten kalt. Sie konzentrieren sich auf jene mit dem geringsten Bankvorteil und das sind eben die besagten Basiswetten.

Weil Craps eins der beiden Casinospiele ist, die zum Teil gar keinen Hausvorteil bieten, sollten sich Casino-Freunde unbedingt näher mit dem Würfelspiel befassen. Es fristet hierzulande völlig zu Unrecht ein Schattendasein. Wer Craps beherrschen will, der muss den Überblick bewahren und Gewinnchancen erkennen. Es bedarf Taktik und Feingefühl. Dann klappt es auch mit dem Gewinn! Das Online-Casino eignet sich bestens zum Üben und bequemen Spielen.

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Craps
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