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Poker

Poker

Man mag es heute kaum noch glauben, aber Poker galt lange Zeit als besonders unehrenhaftes und verbrecherisches Kartenspiel. Mittlerweile spielt es die ganze Welt – ob im Casino, Online oder sogar Daheim. Poker hat sich in verhältnismäßig kurzer Zeit zum beliebtesten Kartenspiel der Welt gemausert. Es ist salonfähig geworden. Das mag sicherlich auch damit zusammenhängen, dass es bei Poker nicht nur um Glück geht, sondern vor allem auch auf Geschicklichkeit und Taktik ankommt.

PokerProfis sagen, man braucht eine Minute um Poker zu lernen, aber ein Leben lang um es zu beherrschen. Ganz so schnell geht es vielleicht nicht, aber mit unserem Ratgeber erlernen Sie die Grundlagen im Nu. Um es nicht unnötig kompliziert zu machen, erklären wir die Regeln gleich für Texas Hold’em – die mit Abstand beliebteste Pokervariante. Natürlich versäumen wir es dennoch nicht auch andere Pokerarten vorzustellen und auf viele weitere Aspekte des berühmten Kartenspiels einzugehen.

 

Geschichte und Durchbruch von Poker

Noch immer wird teilweise das persische Kartenspiel As Nas als Vorläufer des heutigen Pokerspiels genannt. Diese Theorie ist längst widerlegt. Stattdessen sind sich Experten heute einig, dass der Ursprung Deutschland bzw. Frankreich ist. Er liegt im deutschen Poch bzw. dem französischen Poque. Die Namen der Spiele leiten sich vom Verb “pochen” ab, das auf Englisch “to poke” heißt. Daraus entwickelte sich der heutige Name Poker, der erstmals 1836 nachgewiesen wurde.

Wie die meisten Glücksspiele brachten französische Auswanderer das Spiel in die Vereinigten Staaten. Von New Orleans gelangte es über die Mississippi-Dampfer in den gesamten Osten des Landes. Viele Siedler verloren beim Pokern Haus und Hof. Während des Goldrauches Mitte des 19. Jahrhunderts eroberte das Kartenspiel in Windeseile den Westen Amerikas. Kurze Zeit später spielte das ganze Land Poker in unterschiedlichsten Varianten, wie etwa Draw Poker und Stud Poker. Die Hold’em-Variante ist die jüngste und heute auch mit Abstand beliebteste. Sie nimmt in Casinos und Online-Casinos einen Stellenwert von weltweit über 90 Prozent ein.

Der anhaltende Pokerboom hat seinen Ursprung in den Anfängen der 1970er-Jahre. Damals wurde die World Series of Poker ins Leben gerufen, das bis heute prestigeträchtigste Pokerturnier der Welt. Genauer gesagt handelt es sich um eine Turnierserie. Ihr Sieger gewinnt nicht nur eine Menge Geld, sondern wird auch als Pokerweltmeister bezeichnet.

Die World Series of Poker (WSOP) veränderte das Image des Spiels schlagartig. Früher galt es als Glücksspiel der zwielichtigen Personen, die mit Betrug nur den eigenen Vorteil im Sinn hatten. Grund dafür waren die sogenannten Berufsspieler, die während der Entstehungszeit im 19. Jahrhundert durch die Lande tingelten und Amateure nicht nur mit ihrem Können, sondern auch mit Betrug über den Tisch zogen. So ähnlich wie heute die Hütchenspieler, die es auf arglose Touristen abgesehen haben. Die WSOP jedoch wandelte den Ruf und konnte einer breiten Öffentlichkeit deutlich machen, dass es bei Poker um mehr als nur um Glück geht.

Das alljährlich in Las Vegas ausgetragene Pokerturnier hat es längst zu weltweiter medialer Beachtung gebracht. Auch das ist ein Grund für den Pokerboom. Aber nicht nur die WSOP, sondern diverse Pokersendungen flimmern längst auch über europäische Bildschirme. Dass die Beliebtheit zum Boom wurde ist letztlich auch den Online-Casinos zu verdanken, die wirklich jedem die Möglichkeit des Pokerspiels bieten und dafür kräftig werben. Und obwohl beim Online-Poker elementare Bestandteile wie Gestik, Mimik und anderes körperliche Verhalten der anderen Mitspieler fehlen, scheint dies den Pokerfreunden wenig auszumachen. Ein Ende des Pokerbooms ist jedenfalls nicht in Sicht!

 

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Grundregeln von Texas Hold’em Poker

Texas Hold’em @ mr green casino

Texas Hold’em @ mr green casino

Texas Hold’em wird wie bei Black Jack mit französischen bzw. anglo-amerikanischen Spielkarten, also mit 52 Blatt gespielt. Die kleinstmögliche Karte ist die 2, die größtmögliche das Ass. Für Poker bedarf es mindestens zweier Mitspieler, die maximale Spieleranzahl liegt in der Theorie bei zehn bzw. zwölf Spielern. Im (Online-)Casino hängt die Maximalzahl von den Plätzen am Pokertisch ab. In manchen amerikanischen Spielbanken gibt es sogar Tische mit 14 Plätzen.

In Casinos oder amerikanischen Pokerräumen ist der sogenannte Dealer (oder auf Französisch: Croupier) für die Spielleitung verantwortlich. Er verteilt die Karten, weshalb er auch als Kartengeber bezeichnet wird, streicht die Einsätze ein und zahlt die Gewinne aus, passt auf das nicht geschummelt wird, steht bei Fragen zur Verfügung und sorgt ganz allgemein für Ordnung. Was der Dealer sagt ist Gesetz.

Ziel beim Poker

Poker wird klassischerweise mit Chips als Einsatz gespielt, die im Französischen Jetons heißen. Im privaten Bereich werden auch Spielmarken oder Bargeld verwendet. Ziel beim Poker ist es, möglichst viele Chips von den anderen Spielern zu gewinnen. Gelegentlich werden auch Pokervarianten angeboten, bei denen gegen die Bank gespielt wird. Die Mehrung der Chips bleibt aber auch hier das Ziel.

Um dieses Ziel zu erreichen gibt es zwei Wege. Zum einen die höchstmögliche Kombination der Pokerkarten und zum anderen die geschickte Spielweise, die die Mitspieler zur Aufgabe zwingt, obwohl die Pokerhand vielleicht gar nicht besser ist als ihre. Eine Pokerhand besteht immer aus fünf Blatt. Sie wird aus den zwei eigenen Karten und den fünf Community Cards in der Mitte des Pokertisches gebildet.

Dealer bestimmt die Spielreihenfolge

Poker Button

Im Bild: Ein Poker Button – Dealer

Doch bevor das eigentliche Spiel beginnt, mischt der professionelle Dealer die Karten durch, lässt einen Teil durch einen Spieler abheben und verteilt dann an jeden Spieler in der Runde eine offene Karte. Der Spieler mit der höchsten Karte ist der nominelle Dealer. Es klingt zunächst etwas verwirrend, dass der Dealer einen Dealer bestimmt, dient aber vor allem der Bestimmung der Spielreihenfolge. Der auserwählte Dealer erhält den Dealer-Button, so dass jeder Spieler am Tisch jederzeit Bescheid weiß wer aktuell der Dealer ist. Im Fachjargon heißt es: Der Spieler ist “on the button”.

Normalerweise haben die Karten beim Poker keine Rangfolge hinsichtlich ihrer Farben. Haben jedoch bei dieser Dealer-Bestimmung zwei Personen eine Karte mit gleichem Höchstwert erhalten, so wird zur Entscheidung die vom Bridge her bekannte Ordnung der Farben herangezogen: Pik, Herz, Karo und zuletzt Kreuz. Im privaten Rahmen, also ohne Profi-Dealer, ist der Dealer unter den Spielern auch für die Ausgabe der Karten verantwortlich. Im Casino ist es eine rein theoretische Funktion ohne Aufgabe, die wie gesagt nur für die Spielfolge von Bedeutung ist. Nach jeder Spielrunde wandert der Dealer-Button im Uhrzeigersinn eine Position weiter.

Small Blind und Big Blind

Der Spieler links neben dem Dealer muss den Small Blind geben, also den kleinen, blinden Einsatz. Blind, weil dieser Einsatz getätigt werden muss, bevor überhaupt eine Karte ausgeteilt wird. Sein linker Nachbar wiederrum ist für den Big Blind zuständig, also den großen, blinden Einsatz. Dieser beträgt das Doppelte des Small Blind. Sowohl Small als auch Big Blind sind an jedem Tisch festgelegt. Beide Spieler können vorerst weder mehr noch weniger setzen.

WICHTIG! Die Blinds dienen dazu, das Spiel anzukurbeln, zu weiteren Einsätzen zu animieren und den Spielern, die diese Position innehaben, den frühzeitigen Ausstieg zu erschweren. Ohne die Blinds würden die Spieler nur ihre jeweils bestmöglichen Hände spielen und Poker wäre ein langweiliges Kartenspiel von vielen. Die Rotation der Buttons stellt sicher, dass kein Spieler benachteiligt wird. Die Blinds können nach und nach erhöht werden. Die anderen Spieler müssen vor dem Kartengeben keinen Grundeinsatz (Ante) tätigen.

Gut zu wissen!

Befinden sich nur zwei Spieler am Pokertisch, dann bezeichnet man diese Situation als Heads-Up. Bei einem Heads-Up nimmt derjenige mit dem Dealer-Button den Small Blind wahr, während der andere Spieler den Big Blind setzen muss.

Erste Setzrunde (Preflop)

Nachdem die Formalien geklärt sind, kann das Spiel beginnen. Jede Pokerrunde besteht aus insgesamt vier Setz- bzw. Wettrunden. Zunächst gibt der Dealer jedem Spieler eine verdeckte Handkarte. Danach erfolgt direkt eine weitere, so dass jeder zwei persönliche Karten (Hole Cards oder Pocket Cards) hat. Da Small Blind und Big Blind bereits Einsätze getätigt haben, dürfen sie sich noch nicht erklären. Stattdessen ist der Spieler links vom Big Blind der erste, der handeln muss. Er und alle anderen Spieler haben drei Möglichkeiten:

  1. Callen: Der Spieler geht mit und leistet einen Einsatz in Höhe des Big Blinds.
  2. Raisen: Der Spieler erhöht den Einsatz und zwingt auf diese Weise alle anderen Spieler ebenfalls mehr Chips zu setzen.
  3. Folden: Der Spieler steigt aus und gibt seine Karten verdeckt an den Dealer zurück. Er kann den Pot nicht mehr gewinnen, muss aber auch keine weiteren Einsätze tätigen.

 

Erhöht ein Mitspieler den Einsatz, so müssen alle anderen Spieler mithalten um im Spiel zu bleiben. Es muss aber nicht zwangsläufig der Höchsteinsatz gesetzt werden, sondern lediglich darauf aufgestockt werden. Musste der Small Blind beispielsweise fünf Euro setzen und hat nun einer der Mitspieler auf 20 Euro erhöht, so muss er nur 15 Euro setzen um mit insgesamt 20 Euro Einsatz im Spiel zu bleiben.

Sind alle Einsätze getätigt, zieht der Dealer sie ein und bildet daraus in der Mitte des Tisches den Pot, den der Sieger erhält.

Die ersten drei Gemeinschaftskarten

Erst nach der ersten Setzrunde legt der Dealer die ersten drei Gemeinschaftskarten für alle sichtbar auf den Tisch. Zuvor jedoch hebt er die erste Karte vom Kartenstapel ab und legt sie daneben. Sie wird Burn Card genannt und auch vor dem Geben jeder weiteren Gemeinschaftskarte aus dem Spiel genommen um zu verhindern, dass Spieler durch Markierungen oder ähnliches Vorteile haben oder zu betrügen versuchen.

Zweite Setzrunde (Flop)

Die zweite Setzrunde, der sogenannte Flop, beginnt bei dem Spieler, der links vom Dealer-Button sitzt, der sogenannten First Position. Sie entspricht dem Small Blind. Da ja noch niemand vor ihm einen Einsatz getätigt hat, kann er auch checken, also ohne zu setzen im Spiel bleiben. Auch die folgenden Spieler können so lange abwarten, bis der erste aus der Runde einen Einsatz tätigt. Tut ein Spieler das – ganz gleich ob wegen guter Karten oder aus taktischen Überlegungen – zwingt er alle Mitspieler ebenfalls zu setzen, nämlich mindestens in Höhe seines Einsatzes – zumindest, wenn diese im Spiel bleiben wollen. Natürlich hat jeder Folgespieler auch die Möglichkeit zu raisen und so den Druck auf die Nachfolgenden zu erhöhen. Checken alle Spieler in der zweiten Runde, ist diese beendet. Falls jedoch ein oder mehrere Spieler etwas setzen, wird diese Runde solange fortgesetzt, bis alle den Einsatz gehalten haben oder ausgestiegen sind. Wer aussteigt bekommt seinen gebrachten Einsatz grundsätzlich nicht zurück.

Vierte Gemeinschaftskarte (Turn Card)

Nach der zweiten Setzrunde legt der professionelle Dealer die vierte Gemeinschaftskarte offen auf den Tisch. Zuvor nimmt er wieder die Burn Card ab.

Dritte Setzrunde

Die dritte Setzrunde verläuft wie die vorherige. (siehe 7. Zweite Setzrunde)

Fünfte Gemeinschaftskarte (River Card)

Nach der dritten Setzrunde macht der Dealer die Reihe der Gemeinschaftskarten komplett, indem der die fünfte im Bunde sichtbar auf den Tisch legt. Nun kann jeder Spieler aus den zwei eigenen und den fünf gemeinschaftlichen Karten die optimale Hand zusammenstellen und erste Überlegungen anstellen, ob diese für einen Sieg nach Punkten reichen würde. Es gibt keinerlei Vorgaben was die Anzahl der eigenen und fremden Karten zur Handbildung betrifft.

Vierte und letzte Setzrunde (Showdown)

Letztmalig tätigen die verbliebenen Spieler ihre Einsätze nach gewohnter Manier. Letztmalig besteht in dieser Runde auch die Möglichkeit auszusteigen. Nachdem alle ihren Einsatz gebracht haben werden die individuellen Karten umgedreht und der Dealer schaut, welcher Spieler das beste Blatt und damit den Pot gewonnen hat. Der Pot kann theoretisch natürlich auch schon früher gewonnen werden, nämlich dann, wenn in einer der vorherigen Runden nur noch ein Spieler übrigbleibt.

WICHTIG! Das Casino finanziert sich übrigens über eine prozentuale Gebühr vom Pot (Taxe), meist in Höhe von fünf Prozent, wobei ein Limit existiert. Oder aber über eine Time Collection, bei der der Dealer jede halbe Stunde von allen Spielern eine Gebühr in Abhängigkeit zu den Einsätzen einzieht, zum Beispiel in Höhe von Small Blind + Big Blind. Wie beim Roulette ist es auch beim Poker üblich, dass der Sieger dem Dealer beim Gewinn eines hohen Pots ein sogenanntes Token gibt, ein mehr oder weniger üppiges Trinkgeld.

 

Mögliche Kartenkombinationen und ihre Wahrscheinlichkeit

PartyPoker AngebotWie gut die Hand des Pokerspielers ist entscheidet die Kombination der fünf besten Karten, die aus den zwei persönlichen und den fünf Gemeinschaftskarten auf dem Tisch gebildet wird. Grundsätzlich gilt: Je unwahrscheinlicher eine Kombination mathematisch ist, desto höher die Hand. Besitzen zwei Spieler die gleiche Kombination, so entscheidet die Höhe des sogenannten Kickers. Dabei handelt es sich um die Beikarte. Haben zwei Spieler fünf komplett gleiche Hände, so wird der Gewinn aufgeteilt (Split Pot). Es gibt beim Poker grundsätzlich keine Rangfolge der Karten nach Farben. Herz, Karo, Kreuz und Pik sind also zumindest bei Texas Hold’em gleichgestellt.

 

Bezeichnung Bedeutung Entscheidungs-kriterium Wahrscheinlich-keit bei 5 Karten Wahrscheinlich-keit bei 7 Karten
Höchste Karte

(High Card)

Pokerhand höchste Karte

Keine der folgenden Kombinationen Höhe der einzelnen Karten 50,12 % 17,41 %
Ein Paar

(One Pair)

Pokerhand ein Paar

Zwei Karten gleichen Werts (z. B. Herz 10 + Pik 10) Höhe des Paars und der Beikarten 42,26 % 43,83 %
Zwei Paar

(Two Pair)

Pokerhand Zwei Paar

Zwei Paare (z. B. Herz 10 + Pik 10 und Kreuz König + Herz König) Höhe der Paare und der Beikarte 4,75 % 23,50 %
Drilling

(Three Of A Kind)

Pokerhand Drilling

Drei Karten gleichen Werts (z. B. Karo 7, Herz 7, Kreuz 7) Höhe des Drillings und der Beikarten 2,11 % 4,83 %
Straße

(Straight)

Pokerhand Straight

Fünf Karten in einer Reihe (z. B. Kreuz 5, Pik 6, Kreuz 7, Herz 8, Pik 9) Höchste Karte 0,392 % 4,62 %
Flush

Pokerhand Flush

Fünf Karten in einer Farbe (z. B. Kreuz 2, Kreuz 4, Kreuz 5, Kreuz Dame, Kreuz König) Höhe der einzelnen Karten 0,144 % 3,03 %
Full House

Pokerhand Full House

Ein Drilling und ein Paar (z. B. Herz Bube, Karo Bube, Pik Bube, Kreuz 5, Pik 5) Höhe des Drillings und Höhe des Paars 0,144 % 2,60 %
Vierling

(Four Of A Kind)

Pokerhand Vierling

Vier Karten gleichen Werts (z. B. Herz 9, Pik 9, Kreuz 9, Karo 9) Höhe des Vierlings und der Beikarte 0,0240 % 0,17 %
Straight Flush

Pokerhand Straight Flush

Straße in einer Farbe (z. B. Pik 7, Pik 8, Pik 9, Pik 10, Pik Bube) Höchste Karte 0,00139 % 0,028 %
Royal Flush

Pokerhand Royal Flush

Straße in einer Farbe mit Ass als höchste Karte (z. B. Kreuz 10, Kreuz Bube, Kreuz Dame, Kreuz König, Kreuz Ass) Pot wird aufgeteilt (Split Pot) 0,000154 % 0,0032 %

 

Wann welche Pokeraktion?

Gründe für einen Call: Gründe für einen Raise: Gründe für einen Fold:
– Möglichst billig eine weitere Karte zu Gesicht zu bekommen, insbesondere bei Draws

– Wenn ein Raise zur Folge hätte, dass der Gegner sein schwächeres Blatt abgeben würde und nur noch die überlegenen Hände im Spiel bleiben würden

– Um ein Reraise aggressiver Spieler zu verhindern

– Vortäuschung von Schwäche (Slowplay)

– Vorbereitung eines Bluffs

– Um den Pot zu erhöhen, wenn man meint eine gute Hand zu halten

– Um die Spieler mit schwächeren Händen aus dem Spiel zu vertreiben

– Um Spieler mit stärkeren Händen zur Aufgabe zu bewegen

– Um zu bluffen

– Um in einer späteren Setzrunde eine freie Karte zu erhalten

– Um Informationen vom Gegner zu gewinnen

– Um möglichst wenige Chips bei einer schwachen Hand zu verlieren

– Um dem Gegner durch wiederholtes Folden vorzugaukeln, man spiele (grundsätzlich) defensiv

 

Varianten von Poker

Texas Hold’em ist zwar die derzeit mit Abstand beliebteste Pokervariante, doch bei Weitem nicht die einzige. Lange Zeit waren andere Arten deutlich gefragter. Im Grunde lassen sich alle Varianten in drei folgend näher erläuterten Gruppen zusammenfassen.

 

Community Card Games

Wie wir bei den Regeln bereits kennengelernt haben, ist Texas Hold’em ein Spiel mit Gemeinschaftskarten. Hierbei nutzt der Spieler die fünf auf dem Tisch liegenden Community Cards, auch Board genannt. Damit nicht jeder Spieler die gleiche Hand hält, bekommt jeder zwei Hole Cards, die er frei mit den Gemeinschaftskarten kombinieren kann. Dabei ist ihm freigestellt, ob er zwei, eine oder keine seiner persönlichen Karten nutzt.

Varianten:

  • Omaha Poker: Jeder Spieler erhält vier Hole Cards und muss seine Hand aus exakt zwei der vier eigenen Startkarten sowie drei Gemeinschaftskarten bilden.
  • 5 Card Omahav: Statt vier bekommt jeder Spieler fünf eigene Startkarten und muss seine Hand ebenfalls aus zwei eigenen und drei gemeinschaftlichen Karten bilden.
  • Courchevel Poker: Die Ausganssituation ist die gleichen wie beim 5 Card Omahav. Der Unterschied liegt darin, dass die erste Karte des Flops vor Beginn der Preflop-Setzrunde aufgedeckt wird.

 

Draw Poker

Draw PokerDraw Poker war lange Zeit die bekannteste Pokervariante. Charakteristisch ist, dass hier ausschließlich mit verdeckten Karten gespielt wird, was die psychologische Komponente von Poker nochmals deutlich erhöht. Meist erhält der Spieler fünf Karten und muss daraus eine Hand bilden, wobei er die Möglichkeit hat bestimmte Karten zu tauschen. Daher kommt auch der Name, denn Draw heißt auf Englisch “ziehen” und beschreibt das Ziehen neuer Karten bzw. das Tauschen der Karten.

Varianten:

  1. Five Card Draw: Dabei handelt es sich um die Älteste aller Pokervarianten, aus der sich alle anderen Arten entwickelten. Ziel ist es, nach einem Kartentausch die fünf besten Karten am Tisch zu halten.
  2. Deuce-to-Seven Single Draw: Diese Variante wird meist als Lowball gespielt. Das heißt das im Gegensatz zu Hold’em oder Stud nicht das höchste, also beste Blatt gewinnt, sondern das niedrigste, also schwächste. Beim Single Draw haben alle Spieler einmal die Möglichkeit Karten ihrer Wahl abzuwerfen und gegen neue zu tauschen. Alternativ können die Karten stehengelassen werden.
  3. Deuce-to-Seven Triple Draw: Triple Draw verläuft wie Single Draw, nur das hier dreimal die Möglichkeit zum Kartentausch besteht. Auch hierbei handelt es sich um ein Lowball-Spiel, bei dem das niedrigste Pokerblatt im Showdown den Pot abräumt.
  4. Badugi: Badugi ist eine ursprünglich aus Asien stammende Draw-Variante, die ebenfalls als Lowball gespielt wird. Jedoch unterscheidet sich die Rangfolge der Blätter erheblich von der der anderen Pokervarianten. Die stärksten Blätter beinhalten keine Paare und vier niedrige Karten mit vier unterschiedlichen Farben.

 

Stud Poker

Zu Stud Poker zählen alle Pokervarianten, bei denen ein Spieler sowohl einige offene, als auch einige verdeckte Karten hält. Charakteristisch ist weiterhin, dass derjenige, der eine Spielrunde eröffnet, oft wechselt.

Varianten:

  • Seven Card Poker: Hierbei handelt es sich um die häufigste Stud-Poker-Art und nach Texas Hold’em und Omaha Hold’em die am häufigsten in Casinos angebotene Pokervariante. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung von Five Card Stud. Wie der Name schon vermuten lässt, hält jeder Spieler (bis zu) sieben Karten. Gestartet wird mit drei Karten, wobei zwei verdeckt und eine offen ausgeteilt wird. Nach der ersten Setzrunde (3rd-Street) erhalten die Spieler, die noch im Spiel sind, eine vierte Karte, die offen hingelegt wird. Es folgen weitere Setzrunden auf 4th-, 5th und 6th-Street, bevor die siebte und letzte Karte folgt (offen). Bleibt ein Spieler bis zum Schluss im Rennen, so hat er zwei verdeckte, vier offene und eine verdeckte Karte vor sich liegen.
  • Five Card Stud: Five Card Stud ist die klassische, aber fast vollständig verdrängte Stud-Variante. Es wird mit insgesamt fünf Karten gespielt, wovon nur die erste verdeckt gegeben wird.
  • Razz: Bei Razz handelt es sich um Seven Card Stud, das als Lowball gespielt wird. Es gewinnt also nicht das beste, sondern das schlechteste Blatt. Das Ass ist das niedrigste Blatt, Straights und Flushes werden nicht als solche gewertet.
  • Tropical Stud: Hierbei handelt es sich um eine in Casinos angebotene Stud-Variante, bei der jeder Spieler einzeln gegen die Bank, also das Casino, und nicht gegen die anderen Spieler am Tisch antritt.
Stud Poker

mr green casino- live Caribbean Stud Poker

 

Setzstrukturen beim Poker

Beim Pokern gibt es drei wichtige Setzstrukturen, die theoretisch mit allen beispielhaft genannten Pokervarianten gespielt werden können. Es haben sich jedoch Konstellationen etabliert die gespielt werden, während andere unüblich sind. Bei Texas Hold’em sind alle drei Varianten gängig.

  • No Limit: Diese Variante ermöglicht dem Spieler jederzeit seinen gesamten Stack zu setzen, also All in zu gehen. Der Maximalbetrag wird demnach nicht vom Casino begrenzt, sondern lediglich vom eigenen Chip-Vermögen. Der Mindesteinsatz wird durch die Blinds bestimmt. Eine Erhöhung muss mindestens so hoch sein wie der zuvor gespielte Bet oder Raise. No Limit sollte nur von versierten Pokerspielern gespielt werden.
  • Pot Limit: Verhält sich im Prinzip wie No Limit, nur dass es einen Maximalbetrag gibt der gesetzt bzw. um den erhöht werden darf. Ein Bet darf nur so groß sein wie der Pot (Pot Size). Ein Raise darf den Pot plus den Betrag, den der Spieler selbst callen müsste, nicht überschreiten.
  • Fixed Limit: Beim Fixed Limit gelten festgelegte Einsätze. An einem $1/$2 Limit Hold’em Tisch beispielsweise darf in den ersten beiden Setzrunden nur ein Dollar gesetzt und um einen Dollar erhöht werden. In den beiden letzten Setzrunden dann mit zwei Dollar. Pokerspieler sprechen hier von Small Bet und Big Bet, nicht zu verwechseln mit Small Blind und Big Blind. Diese Limit-Variante empfiehlt sich für Anfänger, da das Verlustrisiko verhältnismäßig gering ist.

 

Die wichtigsten Pokerstrategien

Bet at Home Poker AngebotLangfristig erfolgreich sind nur die Pokerspieler, die eine erprobte Strategie in petto haben und auch anwenden. Pokerstrategien gibt es wie Sand am Meer. Die richtige zu finden braucht Zeit und Erfahrung. Wer zu den Besten gehören will, der muss sich ständig weiterbilden und neue Strategien ausprobieren.

Die Strategie hängt nicht nur von der Pokervariante, sondern auch von der Spielweise der Mitspieler ab. Ein loose Spieler spielt viele Hände, wohingegen ein tight Teilnehmer nur auf seine stärksten Karten setzt. Aggressive Player erhöhen häufig den Einsatz und bringen die Mitspieler so unter Druck. Ein passiver Spieler bereichert den Pot nur, wenn er gute Siegchancen sieht.

Weiterhin spielt eine Rolle, ob in einem Turnier oder einem Cashgame gespielt wird. Bei einem Turnier zahlen alle Teilnehmer ein Startgeld, aus dem sich der Pot speist. Nur die besten zehn bis zwanzig Prozent erhalten letztlich auch ein Preisgeld. Im Turnier ist also auch Durchhaltevermögen und Überleben gefragt um überhaupt unter die Besten zu kommen. Das erfordert eine ganz andere Strategie als das Cashgame, bei dem es in jeder Runde jeweils nur um den Pot in der Mitte des Tisches geht – nicht mehr und nicht weniger.

Folgend werden einige grundlegende Strategien bzw. Aspekte erläutert, die sich prinzipiell auf alle Pokervarianten anwenden lassen.

 

Position am Tisch

Schon der Sitzplatz am Pokertisch spielt eine bedeutende Rolle. An einem Tisch mit zehn Spielerplätzen werden die ersten drei Hände links vom Dealer als Early Position bezeichnet. Die nächsten fünf Spieler befinden sich in der Middle Position. Die letzten beiden haben die Late Positionen inne. Es handelt sich um die begehrtesten Plätze. Weil Poker im Uhrzeigersinn gespielt wird haben die Spieler, die zuletzt am Zug sind, viel Gelegenheit die Entscheidungen der anderen Spieler zu beobachten und eine präzise Kosten-Nutzen-Rechnung aufzustellen. Ein Spieler in einer frühen Position braucht aufgrund seines Informationsdefizits bessere Hände als ein Spieler in späterer Position. Die Bedeutung der Sitzposition steigt mit den Setzrunden und Einsatzhöhen.

 

Outs

Als Outs werden beim Poker die Möglichkeiten oder Auswege bezeichnet, die einem Spieler mit seinen Karten bleiben um das Spiel zu gewinnen oder zumindest zu verbessern. Ein guter Pokerspieler muss immer wissen, welche Möglichkeiten ihm bleiben. Zumal er anhand der Outs die Pot Odds berechnen kann, die ihm beim Abschließen profitabler Wetten helfen.

 

Pot Odds

Mit Hilfe der Pot Odds lässt sich bestimmen, ob eine Wette lukrativ ist oder nicht. Dazu vergleicht man die Größe des Pots mit den Wahrscheinlichkeiten (Odds), eine gemachte Hand zu bekommen. Als Made Hand bezeichnet man Hände wie Drilling oder Straße, die schon jetzt im Showdown gewinnen könnten. Die Pot Odds entscheiden darüber, ob ein Spieler lieber mitgehen oder passen sollte, besonders bei den Draws, bei denen die aktuelle Hand wertlos ist aber schon durch nur eine passende Karte wertvoll werden könnte. Es gilt: Ist bei einem Draw das Verhältnis des Einsatzes zum Umfang des Pots kleiner als die Odds, nach der nächsten Karte eine gute Hand zu halten, sollte gecallt werden. Andernfalls wird gefoldet. Pot Odds sind vor allem für einen langfristigen Gewinn beim Pokerspielen entscheidend.

 

Hand Range

Für jeden Pokerspieler ist es am interessantesten zu wissen, welche Hände die Gegner halten. Mit der Hand Range wird versucht die Verteilung möglicher Kartenkombinationen zu analysieren. Zu Beginn des Spiels enthält die Range des Gegners noch alle Kartenkombinationen. Aufgrund der Spielweise muss nun versucht werden herauszufinden, welche Hände noch als realistisch gelten. Unter Betrachtung der eigenen Hand muss dann entschieden werden, wie hoch die Gewinnchance ist. Darauf stützt die jeweils nächste Entscheidung.

 

Bluff und Slowplay

Pokertisch

Bild Spieltisch © 888 Casino

Die Täuschung der anderen Mitspieler ist ein wichtiger Spielbestandteil von Poker, wobei gerade Anfänger das Bluffen überschätzen. In Profikreisen wird weit weniger geblufft als gemeinhin angenommen. Dennoch machen gerade diese Täuschungsversuche, die Bestandteil des psychologischen Spielaspekts sind, Poker so interessant. Von einem Bluff spricht man, wenn ein Spieler mit schwacher Hand den Gegnern durch sein meist aggressives Setz- und Spielverhalten ein gutes Blatt vorzuspielen und so aus dem Pot zu vertreiben versucht. Der gegenteilige Täuschungsversuch ist das Slowplay bei dem ein starkes Blatt verhältnismäßig defensiv gespielt wird. Es wird also eher gecallt und gecheckt statt zu raisen. So soll bei den Mitspielern der Eindruck entstehen, dass sie mit einem mittelmäßigen Blatt gewinnen könnten. Sie werden im Spiel gehalten um ihre Fehler in späteren Setzrunden auszunutzen.

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Fünf goldene Regeln für Pokerspieler

  1. Spielen Sie nur, wenn Sie ausgeglichen sind und positiv denken

Poker ist nur zu einem gewissen Teil ein Glücksspiel. Die richtige Strategie entscheidet letztlich über den Erfolg. Deshalb ist es enorm wichtig ausschließlich dann zu spielen, wenn Sie den Kopf frei haben um sich voll und ganz auf das Spiel zu konzentrieren und sich keinesfalls von Emotionen leiten lassen.

 

  1. Lernen Sie ständig dazu

Wie eingangs erwähnt, dauert es nicht lange die Grundregeln zu erlernen, doch ein ganzes Leben um das Spiel zu beherrschen. Wer Poker erfolgreich spielen will, der muss bereit sein ständig dazuzulernen. Dazu müssen Sie eigene und fremde Spielzüge neutral bewerten können, aus Fehlern lernen und aus Erfolgen Strategien entwickeln. Pokern ist ständiges Lernen!

 

  1. Seien Sie geduldig

Auch wenn so manche Pokerrunde schnell Geschichte ist, ist dieses Kartenspiel nun wirklich nichts für Ungeduldige. Poker ist ein Spiel, bei dem man langfristig gewinnt. Zuvor müssen Sie Ihre Basisstrategie über Monate hinterfragen und erproben um sicher zu gehen, dass sie nicht vom Zufall beeinflusst wird. Übrigens gelten unter Profis nur 15 Prozent der Starthände als spielbar. Auch das zeigt, wie geduldig man sein muss.

 

  1. Beobachten Sie Ihre Gegner

Die Beobachtung der Gegner ist elementarer Bestandteil von Poker. Beobachten Sie, um ihre Strategie frühzeitig hervorsagen zu können und von ihnen zu lernen. Gestik und Mimik sind wichtige Informationsquellen für Gegner, machen Sie sich das auch für sich selbst bewusst. Nutzen Sie vor allem die Zeit, wenn sie nicht mehr mitgehen, um die anderen Mitspieler im Auge zu behalten. Sie werden in den folgenden Runden davon profitieren!

 

  1. Setzen Sie kein Geld, welches Sie sich nicht leisten können zu verlieren

Poker Jetons

Bild Jetons © 888 Casino

Ja, auch diese Binsenweisheit gehört zu den goldenen Regeln, wird sie doch von zu vielen Spielern noch immer missachtet. Merken Sie sich eins: Wer Angst hat, der verliert. Nur wer das Geld, mit dem er ins Spiel geht, “übrig” hat, der kann die anderen Regeln befolgen. Hängt von diesem Spiel Ihre Existenz ab, sind Sie nicht in der Lage rational zu handeln. Die Niederlage ist vorprogrammiert. Denken Sie immer daran: Die größte Hürde beim Poker sind Sie selbst!

 

Kleines Poker-Glossar

Add ons Möglichkeit das Startkapital zwischen zwei Spielen zu erhöhen
All in Spieler setzt all seine verbliebenen Chips auf eine Hand
Ante Vorgegebener Einsatz, den jeder Spieler bringen muss
Bet Erster Einsatz einer Setzrunde
Big Stack Spieler mit der höchsten Wertsumme seiner Chips am Tisch
Bluffen So tun, also ob man eine gute Hand hält
Burn Card Karte, die vor dem neuerlichen Kartengeben abgehoben und aus “Sicherheitsgründen” zu Seite gelegt wird
Cashgames Die Chips, mit denen gespielt wird, entsprechen einem festgesetzten Gegenwert in echtem Geld oder es wird direkt mit Bargeld gespielt
Chipleader Spieler mit der höchsten Wertsumme seiner Chips am Tisch
Draw Unvollständiges Pokerblatt, bei dem noch eine oder mehrere Karten fehlen
Gutshot Straße von der 9 bis zum König (engl. für Bauchschuss)
Heads-Up Situation, wenn sich nur (noch) zwei Spieler am Tisch befinden
Homegames Pokerspiele, die nicht in Casinos oder professionellen Pokerräumen, sondern zu Hause, also in Privaträumen, stattfinden
Kicker Bezeichnung für die höchste Karte neben einer Kombination
Lowball Spiel, bei dem nicht die höchste, sondern die niedrigste Kartenkombination gewinnt
Made Hand Hände, die schon jetzt beim Showdown gewinnen könnten, weil es sich um eine Pokerkombination handelt
Pokerface Möglichst neutrales, wenig aussagendes Gesicht, das keine Rückschlüsse auf die Hand zulässt
Rebuy Möglichkeit sich nach dem Verlust des Startkapitals in das Spiel zurückzukaufen
Reraise Nochmalige Erhöhung nach einer bereits erfolgten Erhöhung des Einsatzes
Short Stack Spieler mit der geringsten Wertsumme seiner Chips am Tisch
Side Pot Ein oder mehrere Side Pots werden gebildet, wenn ein oder mehrere Spieler All in gehen und weitere Spieler erhöhen, da sie mehr Chips besitzen. Auf den oder die Side Pots haben Spieler, die All in gegangene sind, keinen Anspruch
Slowplay So tun, als ob man eine schlechte Hand hält
Small Stack Spieler mit der geringsten Wertsumme seiner Chips am Tisch
Split Pot Geteilter Pot wenn zwei oder mehr Spieler im Showdown eine gleichwertige Kartenkombination haben
Stack Summe der Werte der Chips eines Spielers, muss den Mitspielern jederzeit auf Nachfrage mitgeteilt werden
Toke Trinkgeld für den Dealer, das der Gewinner eines hohen Pots zahlt

 

Video Texas Hold’em Regeln – Wie man richtig spielt

Fazit: Poker ist mehr Strategie- als Glücksspiel

Bei keinem anderen Casino-Spiel kommt es so sehr auf Können und Psychologie an wie beim Poker. Immer mehr erhärtet sich die Ansicht, das Poker kein Glücksspiel ist, auch wenn es rechtlich teilweise noch so behandelt wird. Stattdessen kommt es vielmehr auf Wissen und Erfahrung an. Wer beim Poker gewinnen will braucht nicht nur die richtigen Karten, sondern vor allem Ausdauer und Geduld. Ohne Strategie und Taktik geht vielen Pokerspielern schnell die Puste aus. Und gerade die Einflussfaktoren wie Gestik und Mimik, die Möglichkeit der Täuschung durch geschicktes Spiel- und Körperverhalten, machen Poker selbst für Menschen interessant, die ansonsten für das Glücksspiel eigentlich wenig übrighaben. Für Poker braucht man also vor allem starke Nerven. Glück hat aber auch noch niemandem geschadet!
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